Petitionen in der Mitzeichnungsfrist

  • Hauptpetent/in Andreas Schmidt
  • Wohnort 10437 Berlin
  • Ende der Mitzeichnungsfrist 27.01.2026
  • Anzahl der Mitzeichner 6
  • Diese Petition unterstützen

Über welche Entscheidung / welche Maßnahme / welchen Sachverhalt wollen Sie sich beschweren?

Gegenstand meiner Petition ist das Fehlen einer kohärenten, landesweiten Aufklärung über emotionalen Missbrauch gegenüber Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz. Bisher sind Informationen und Präventionsangebote in Schule, Jugendhilfe und Öffentlichkeit nur punktuell vorhanden, nicht verbindlich verankert und für Betroffene oft schwer auffindbar. Dadurch bleibt emotionaler Missbrauch in Familie, Schule oder weltanschaulich geprägten Kontexten häufig unerkannt, obwohl er die Persönlichkeitsentwicklung massiv beeinträchtigen und zu schweren psychischen Folgeschäden führen kann.

Was möchten Sie mit Ihrer Bitte / Beschwerde erreichen?

Landesweite Aufklärungskampagne zu emotionalem Missbrauch für Kinder und Jugendliche.

Gegen wen, insbesondere welche Behörde / Institution richtet sich Ihre Beschwerde?

An den Landtag Rheinland-Pfalz sowie an das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz und das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration, die für Schule, Kinder- und Jugendhilfe sowie Aufklärungskampagnen zuständig sind.

Muss nach Ihrer Vorstellung ein Gesetz / eine Vorschrift geändert / ergänzt werden? Wenn ja, welche(s)?

Vorrangig soll eine fachpolitische Schwerpunktsetzung mit einem Maßnahmenprogramm erfolgen. Sofern dies rechtlich erforderlich ist, wären insbesondere Anpassungen von Schulordnungen, Lehrerfortbildungs- und Ausbildungsverordnungen sowie landesrechtlichen Vorgaben für Kinder- und Jugendhilfe (z. B. Richtlinien und Rahmenkonzepte zur Prävention seelischer Gewalt) zu prüfen; die konkrete Ausgestaltung obliegt Landtag und Landesregierung.

Bitte geben Sie eine kurze Begründung für Ihre Bitte / Beschwerde.

Emotionaler Missbrauch (z. B. ständige Abwertung, Liebesentzug, Gaslighting, Angst- und Schuldappelle) bleibt oft unsichtbar, schwächt Selbstwert und Urteilskraft und erhöht das Risiko späterer psychischer Erkrankungen. Kinder und Jugendliche in Rheinland-Pfalz brauchen klare Informationen, Beispiele und Hilfswege, um sich schützen zu können. Prävention stärkt den freien Willen, Persönlichkeitsentwicklung, Demokratiekompetenz und entlastet langfristig Gesundheitssystem und Volkswirtschaft.