Gelungener Schulwechsel von einer F├Ârderschule auf ein Gymnasium


Eine Petentin hat sich wegen ihrer 12-jährigen Tochter an die Bürgerbeauftragte gewandt. Die Tochter der Petentin wurde aufgrund postoperativer Probleme und eines Gendefekts in eine Förderschule eingeschult. In den letzten Jahren hat sie sich gesundheitlich so stabilisieren können, dass sie sich voll und ganz auf das Lernen konzentrieren konnte. Schnell hatte sich herausgestellt, dass sie immer die am schnellsten Lernende der ganzen Klasse war. Sie fühlte sich zu Recht mehr und mehr unterfordert. Die Petentin hatte eine Lehrerin der Förderschule daraufhin angesprochen. Es wurden Gespräche mit der Schulleitung und der Tochter geführt. Die Tochter der Petentin befand sich in einer Klasse, in der Jugendliche, die teilweise bis zu fünf Jahre älter waren, beschult wurden. Wieder habe sich herausgestellt, dass die Tochter auch dort die am besten Lernende war. Ein Intelligenztest bestätigte, dass die Tochter eine völlig normale Begabung habe und nicht mehr in der Förderschule unterrichtet werden sollte. Nach Aussage einer Lehrerin der Förderschule sei die Realschule das Wenigste, was die Tochter der Petentin erfolgreich schaffen könne, wenn nicht gar mehr.

Danach habe die Suche nach einer geeigneten Schule für die Tochter begonnen. Dies hatte sich als scheinbar unmöglich gestaltet. Von drei Schulen sei die Tochter bereits aus unterschiedlichen Gründen abgelehnt worden. In Gespräch mit einer Schulaufsichtsbeamtin von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion hatte diese mitgeteilt, dass sie ganz hinter einem Schulwechsel auf eine weiterführende Schule für die Tochter der Petentin stehen würde und hatte auch von sich aus ein Gymnasium als künftige Schule vorgeschlagen. Die Suche an eine entsprechende Schule gestaltete sich als sehr schwierig, sodass die Petentin sich an die Bürgerbeauftragte wandte.

Unter Mithilfe des Büros der Bürgerbeauftragten konnte dann zusammen mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion eine Schule, und zwar ein Gymnasium, für die Tochter der Petentin gefunden werden.

Die Petentin teilte der Bürgerbeauftragten mit, dass die Angelegenheit nunmehr für sie zu ihrer Freude einvernehmlich geregelt werden konnte und hat sich dafür bedankt.